02 · Workshops & Training

Methodik verstehen.
Sicher anwenden.

Interaktive Formate für Menschen, die offene Informationen professionell recherchieren, verifizieren, dokumentieren oder in belastbare Sicherheitsentscheidungen übersetzen müssen.

½ Tag bis modularKleine GruppenHands-onBerlin · deutschlandweit · international

Trainingsbeispiele

Der Auftrag bestimmt den Aufbau.

Die Beispiele sind kein fester Katalog. Lernziele, Übungen und Tiefe richten sich nach Rolle, Erfahrung und Arbeitskontext der Teilnehmenden.

01

OSINT Fundamentals

Eine belastbare Grundlage für professionelle Recherche schaffen.

Inhalte: Rechercheplanung, Suchstrategien, Quellenbewertung, Dokumentation, rechtliche und ethische Leitplanken.

Ergebnis: Strukturierter recherchieren, Quellen kritisch bewerten, Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren.

Dauer
1 Tag
Gruppe
8–16 Personen
02

Operational OSINT

OSINT konsequent vom Informationsbedarf bis zur Bewertung denken.

Inhalte: Auftragsklärung, Methodik, Lagebezug, Analyse, Qualitätssicherung und Ergebnisdarstellung.

Ergebnis: Recherchevorhaben planen, Hypothesen prüfen, belastbare Erkenntnisse ableiten.

Dauer
1–3 Tage
Gruppe
8–14 Personen
03

Verification Lab

Digitale Inhalte systematisch und nachvollziehbar prüfen.

Inhalte: Bilder, Videos, Profile, Webseiten, Geolokation, Zeitbezug und Quellenketten.

Ergebnis: Prüfschritte sicher anwenden, Unsicherheiten benennen, Verifikationsberichte erstellen.

Dauer
½–1 Tag
Gruppe
6–14 Personen
04

OSINT für Corporate Security

Offene Quellen für Früherkennung und Lagebewertung nutzbar machen.

Inhalte: Akteure, Mobilisierung, Veranstaltungen, Standorte, Reputations- und Sicherheitsrisiken.

Ergebnis: Relevante Signale priorisieren, Lagebilder ergänzen, Eskalationen strukturiert bewerten.

Dauer
1–2 Tage
Gruppe
8–16 Personen
05

Digital Exposure Workshop

Die öffentlich sichtbare Angriffsfläche der Organisation verstehen.

Inhalte: Mitarbeitende, Führungskräfte, Standorte, Dienstleister, Routinen und digitale Spuren.

Ergebnis: Exposure erfassen, Risiken priorisieren, verhältnismäßige Maßnahmen definieren.

Dauer
½–1 Tag
Gruppe
6–12 Personen
06

OSINT Capability Building

Einzelwissen in Rollen, Prozesse und Qualitätsstandards überführen.

Inhalte: Governance, Rollenmodell, Workflows, Dokumentation, Schulungskonzept und Erfolgsmessung.

Ergebnis: Zielbild entwickeln, Verantwortlichkeiten klären, realistische Roadmap erstellen.

Dauer
Modular
Gruppe
Kernteam 4–10 Personen
07

Tabletop Exercise: Deepfake- oder Social-Engineering-Vorfall

Entscheidungsfähigkeit unter realistischem Zeit- und Informationsdruck erproben.

Inhalte: Szenario, Einspielungen, Rollen, Eskalationswege, Kommunikationsentscheidungen und moderierte Auswertung.

Ergebnis: Zuständigkeiten prüfen, Entscheidungslücken erkennen und konkrete Verbesserungen festhalten.

Dauer
½ Tag oder nach Szenario
Gruppe
Führung, Kommunikation & Security
08

Train-the-Trainer / OSINT Champions

Interne Multiplikatoren befähigen, OSINT- und Awareness-Inhalte methodisch sicher weiterzugeben.

Inhalte: Didaktik, Übungsdesign, Moderation, Leitfäden, Qualitätskriterien und verantwortungsvolle Grenzen.

Ergebnis: Eigene Formate sicher durchführen, Wissen skalieren und einheitliche Standards erhalten.

Dauer
Modular
Gruppe
6–12 Multiplikatoren

Entscheidungshilfe

In 30 Sekunden: Ist ein Workshop die richtige Wahl?

01

Was?

Modulare Trainings zu OSINT-Fähigkeiten, die Recherche, Verifikation, Dokumentation und Entscheidungshilfen systematisch trainieren.

02

Für wen?

Teams in Security, Ermittlungsnähe, Compliance, Kommunikation und Führung, die operativ handeln müssen.

03

Welches Problem wird gelöst?

Unklare Methodik, unterschiedliche Kompetenzniveaus und schwer übertragbarer Wissenstransfer.

04

Konkretes Ergebnis?

Ein geübtes Team, das Quellen bewertet, Unsicherheiten kenntlich macht und sauber dokumentiert.

05

Wann passt es?

Wenn klare Rollen, ein realistischer Zeitrahmen und ein erwarteter Praxis-Transfer im Anschluss definiert sind.

06

Grenzen

Keine dauerhafte 24/7-Betreuung, kein einzelnes operatives Dossier und kein Tool-Zwang auf Kosten der Quellenkritik.

07

Nächster Schritt

Beschreiben Sie Zielgruppe, Vorwissen und verfügbare Zeit. Gemeinsam legen wir Lernziele und passende Übungen fest.

Didaktik

Realistisch üben. Verantwortlich handeln.

Alle Übungen arbeiten mit freigegebenen, synthetischen oder kontrollierten Beispielen. Der Fokus liegt auf reproduzierbarer Methodik, sauberer Dokumentation und nachvollziehbaren Grenzen.

RechercheplanungQuellenkritikVerifikationDokumentationEthik & Recht

So planen wir Ihre OSINT-Schulung.

Die Themen sind Beispiele. Beschreiben Sie gern eine eigene Fragestellung. Vorwissen, Gruppengröße, Lernziele und verfügbare Zeit stimmen wir vorab ab.

Im Briefing klären wir außerdem Arbeitsumgebung und benötigte Ausstattung sowie die passende Durchführung in Präsenz, online oder hybrid.

Seit September 2026 bin ich als freiberuflicher Dozent für OSINT und digitale Ermittlungen beim VSW tätig, dem Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Hessen-Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. Im Modul „Open Source Intelligence (OSINT)“ des IHK-Zertifikatslehrgangs „Koordinator:in – Betriebliche Ermittlungen & Interne Untersuchungen“ vermittle ich Internet-, Personen- und Unternehmensrecherche, Quellenbewertung, Bildverifikation und digitale Forensicherung.

Vor der Zusammenarbeit

Häufige Fragen.

Für wen sind OSINT-Workshops geeignet?

Für Teams, die OSINT als operative Entscheidungsgrundlage nutzen: Security, Compliance, Kommunikation, Führung und Operations.

Was ist das Ziel?

Methodik, Dokumentation und Verantwortungsmodelle so zu trainieren, dass Entscheidungen auf belastbaren offenen Quellen beruhen.

Wie lange dauern die Formate?

Von kurzen Modulen bis zu modularen Halbtag- und Ganztags-Formaten – je nach Zielgruppe, Tiefe und Entscheidungsdruck.

Welche Sprache ist möglich?

Deutsch, Englisch oder gemischt; Inhalte werden auf Zielgruppe, Rahmen und gewünschte Wirkung zugeschnitten.

Was bleibt als Ergebnis?

Ein trainiertes Team mit klaren Rollen, geprüfter Quellenbewertung, dokumentierten Entscheidungen und Transfer-Checkliste.

Wann passt es nicht?

Ein Workshop ersetzt keine laufende Überwachung oder einen konkreten Prüfauftrag. Falls Ihr Lernziel noch offen ist, klären wir es gemeinsam vor Trainingsbeginn.

Nächster Schritt

Ein Workshop, der zum Auftrag passt.

Gemeinsam klären wir Lernziele, Erfahrungsniveau, zulässige Werkzeuge und den Transfer in Ihren Arbeitsalltag.

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